zu meinem Blog-Eintrag vom 03.01.2021: Jahresrückblick
Jahresrückblick 2020 Was für ein Jahr! 2020 ist das Jahr der Corona-Pandemie, auch wenn wir noch Mitten in der Pandemie drinnen stecken und uns das Virus noch lange ins Jahr 2021 hinein begleiten wird. Die Folgen der Pandemie werden uns noch viele Jahre begleiten. Nach der Pandemie wird vieles nicht mehr so sein, wie es vor der Pandemie war - gerade auch in der queeren Community und der Fetisch- und BDSM-Szene. Der Januar 2020 begann mit einer besonderen Session. Ein Spielpartner, mit dem ich mich vor Jahren mehrfach getroffen hatte, fragte an, ob er für 100 Minuten an die Fickmaschine dürfe. Dies sollte die „Feier“ für sein Tragen des Keuschheitskäfigs seit 100 Tagen sein. Diese anstrengenden Minuten habe ich ihm „gegönnt“. Festgehalten in zwei Videos. Videos… Diese sind in diesem Jahr vermehrt auf meiner Webseite und auf Twitter von meinen Sessions veröffentlicht worden. Genauso wie die Session-Pics, drehe ich die Videos nicht gezielt, sondern sie entstehen während der Aktion als „Schnappschuss“. Alle Videos aus meinen Sessions findest Du hier. Sklave F. hat sich mir erneut ausgeliefert. In diesem Jahr allerdings nicht so oft, da er für ein Jahr in München lebt. So kam es im Sommer auch zu einer kleinen Session in Bayern im Hotel, als ich dort war. Im neuen Jahr wird dies hoffentlich wieder intensiviert. Duch die Corona-Pandemie und die Maßnahmen zum Schutz vor einer Verbreitung sind im März mein Berlin- Urlaub und im Mai der Besuch der „BoundCon“ in München ausgefallen. Ob die „BoundCon“, wie geplant, im Mai 2021 stattfinden kann, steht in den Sternen. Der Folsom im September wurde abgesagt. Es gab eine digitale Veranstaltung. Ich bin im September nach Berlin gefahren. Einerseits kann ich auch ohne die Massen Spaß haben und andererseits wollte ich -im Rahmen der Möglichkeiten- die Szene vor Ort unterstützen. Mit Freunden hatte ich ein schönes Nicht-Folsom-Wochenende. Inklusive Besuch im neuen Quälgeist. Und der Folsom hat sich mal wieder als guter Ort erwiesen, wenn es darum geht, neue Menschen kennenzulernen. Anfang August meldete sich jemand bei Twitter bei mir, dass er meine Videos geil finden würde. Erfahrungen bringe er noch nicht mit, habe aber Interesse. Ich gab ihm den Ratschlag, sich genauer Gedanken zu machen. Vier Wochen später schrieb er mir wieder, dass er dies gemacht habe. Er wolle nun mein Sklave sein. Nachdem ich seinen Fragebogen bekommen hatte, ging es sehr schnell. Wir wollten uns persönlich kennen lernen. Da mein Berlin-Urlaub zum Folsom anstatt, schlug ich ihm dies vor - mehr als Scherz - doch er sagte zu. So lernte ich meinen Worker-Slave in Berlin an drei Tagen kennen. Inzwischen sehen wir uns, aufgrund der Entfernung, einmal im Monat für ein ganzes Wochenende. Schön Dich kennengelernt zu haben, Sklave! Ich freue mich auf die Zukunft mit dir! Da zeigte sich Twitter erfolgreich. Ansonsten habe ich dort wieder viele Bilder und Videos hochgeladen. Inzwischen folgen mir über 850 Personen. Einen zweiten Anlauf habe ich auf Instagram genommen. Nachdem mein Profil im November 2019 gelöscht wurde, bin ich seit 1. Mai 2020 wieder dabei. Zuwachs hat mein Playroom bekommen. Im April 2020 habe ich von Style Fetish den Sklaven-Kniepranger bekommen. Ein schönes Stück, auf dem ich meine Spielpartner fest fixieren kann, sie mir wehrlos ausgeliefert sind und ich viele Möglichkeiten zur Behandlung habe. Zuwachs sollte auch mein Latex-Kleiderschrank erhalten. Corona machte im März einen Strich durch mein Vorhaben, als ich nach Berlin fahren wollte. Im September habe ich mich dann bewusst gegen ein neues Stück Latex entschieden, da das Angebot von ‚Blackstyle‘ überteuert war und ich mich dort mit Maßanfertigungen aktuell nicht mehr gut aufgehoben fühle. So bin ich in 2021 auf der Suche nach einem neuen Latexschneider, der gute Maßanfertigungen umsetzen kann. Am meisten freue ich mich auf die nächsten Treffen mit meinem Worker-Slave. Kennengelernt in Berlin, mehrmals getroffen - die meisten Sessions in 2020 mit ihm - und viel Potenzial für die Zukunft. In 2020 hat ein Session-Pic von ihm auch die meisten Likes auf Twitter gebracht. Ein spannendes Jahr 2021 steht bevor. Die Auswirkungen der Pandemie sind nicht absehbar. Wie wird es uns gesundheitlich gehen? Was bedeutet es wirtschaftlich für uns? Wird die Community und Szene den Ausfall vieler Veranstaltungen überleben oder müssen wir uns von Bars, Geschäften und Veranstaltungen verabschieden? Viele Grüße SM-81
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